IWA 32:2019

Im April 2019 wurde die erste „offizielle“ Methode für das “Screening von GVOs in Baumwolle und Textilien” (IWA 32:2019) publiziert. Im Rahmen eines Projektes, das von der „Organic Cotton Accelerator“ initiiert, vom Niederländischen Institut für Standardisierung (NEN) ermöglicht und von dem  EU Referenz Labor  RIKILT durchgeführt wurde, haben 80 Teilnehmer aus 23 Ländern zwischen Herbst 2018 und April 2019 ein Protokoll entwickelt, das als Screening-Anleitung für die Detektion von gentechnisch veränderter Baumwolle in Saatgut, Blättern sowie (verarbeiteten) Faser-Proben dienen kann.

Es ist sehr wichtig anzumerken, dass dieses “ International Working Agreement (IWA)“ nicht-bindenden Charakter hat, d. h. Methoden, die gleichwertige oder bessere Ergebnisse erzielen, dürfen angewandt werden. Das Ziel dieses Projektes, die Verfügbarkeit einer einfachen Screening-Methode für die Detektion von gentechnischen Veränderungen, sollte nur als erster Schritt einer kompletten Analytik gewertet werden, d. h. die beiden wichtigen nachfolgenden Analyse-Pakete „Identifizierung der Events“ und „Quantifizierung der identifizierten Events“  waren nicht Inhalt des Projektes.

 

Selbstverständlich bieten wir diese Methode an, können jedoch deutlich darüber hinaus gehen.

Wir haben intelligente analytische Strategien entwickelt, um gentechnisch veränderte Baumwolle detektieren, identifizieren und quantifizieren zu können:

  • Sind gentechnische Veränderungen in der Probe nachweisbar?
  • Welche gentechnisch veränderten Baumwoll-Varietäten (Events) sind enthalten?
  • Wie hoch ist deren genauer Anteil?